Fächer am FRG

Das Fach Erdkunde wird am Fritz-Reuter-Gymnasium von folgenden Lehrern ab der 5.ten Klasse unterrichtet: Herr Averdunk, Herr Bschor, Frau Scharmer sowie Herr Daumann. Der Erdkundeunterricht befasst sich mit dem Raum als existentielle Dimension menschlichen Lebens. Den Schülerinnen und Schülern wird so eine Hilfestellung zu Lebensbewältigung gegeben. Das Fach Edkunde integriert wie kaum ein anderes Fach sowohl naturwissenschaftliche als auch gesellschaftswissenschaftliche Inhalte sowie Arbeitsverfahren und -methoden. Das Erforschen komplexer Mensch-Raum-Beziehungen sowie weltweiter räumlicher Disparitäten und Verflechtungen sind in diesem Unterricht wichtige Aspekte. Das wichtigste Arbeitsmittel sind die verschiedenen physischen und thematischen Karten (Atlas). Hiermit werden im Unterricht Karteninterpretationen vorgenommen. Des Weiteren werden statistische Daten ausgewertet und dargestellt sowie Texte zu verschiedenen Karten oder Diagrammen verfasst. Der Erdkundeunterricht schließt die jungen Menschen sowohl für die Schönheit der Erde als auch für Problemkreise wie Bevölkerungswachstum und Ernährungssicherung, Verstädterung, Umwelterhaltung, kulturelle Vielfalt, wirtschaftliche Disparitäten und Verflechtungen, Raumplanung und Bürgerbeteiligung auf. ,,Zukunft hat nicht nur diese zeitliche Dimension, sie manifestiert sich dauerhaft im erdkundlichen Raum, zeigt sich im Gesicht der Landschaft. In den Falten und Erhebungen der Räume lesen zu könnnen, dazu soll und möchte der Erdkundeunterricht befähigen.“

Cornelia Scharmer, für die Fachgruppe Erdkunde

Das Fach Biologie wird am F-R-G von Frau Haase-Mühlner, Frau Czesney, Frau Schöning und Goebel sowie von Frau Klink ab der fünften Klasse unterrichtet.

Der Biologieunterricht befasst sich mit der Erhaltung der Lebensgrundlagen in der Biosphäre.
Seinen spezifischen Beitrag an einer zeitgemäßen und zukunftsorientierten naturwissenschaftlichen Bildung leistet er, indem den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse und Einsichten in die Lebensvorgänge der Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen und Menschen vermittelt werden. Dabei erfolgt eine Heranführung an naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen. Darüber hinaus leistet der Biologieunterricht einen Beitrag zur Entwicklung allgemeiner Fähigkeiten durch zielgerichtetes Beobachten, Beschreiben, zeichnerisches Darstellen biologischer Objekte, Analysieren und Ordnen, Vergleichen, Erklären, Definieren, Bestimmen von Pflanzen und Tieren, auch durch Anwenden und Problemlösen, Urteilen und Werten.

,,Die moderne Biologie ist ohne die Einbeziehung chemischer, physikalischer, geografischer, gesellschaftspolitischer Inhalte nicht denkbar. So werden Aspekte entsprechender Fächer in den Biologieunterricht integriert. Stets ist das Lernen kontextbezogen, d.h. es werden die Bezüge zur Umwelt und zum Altag der Schüler und die gesellschaftliche Relevanz in den Vordergrund gestellt.“

Dagmar Schöning, Fachobfrau Biologie

“I have traveled more than anyone else, and I have noticed that even the angels speak English with an accent.” -Mark Twain
“Das Englische ist eine einfache, aber schwere Sprache. Es besteht aus lauter Fremdwörtern, die falsch ausgesprochen werden.” -Kurt Tucholsky

Durch die Internationalisierung des Lebens auf allen Gebieten gewinnt die Beherrschung des Englischen als weltweitem Verständigungsmittel immer mehr an Bedeutung. Im Englischunterricht am F-R-G wird bei den Schülerinnen und Schülern eine Kommunikations- und Handlungsfähigkeit ausgebildet, die sie in privaten und späteren beruflichen Situationen anwenden können. Dazu gehört der Erwerb sprachlichen Könnens, anwendungsbereiten Sachwissens sowie interkulturellen Problembewusstseins. Diese Fähigkeiten und Fertigkeiten sind notwendig, damit die Schülerinnen und Schüler sprachlich interagieren und auf ihre Gesprächspartner eingehen können. Auf diese Weise sollen Neugier und Bereitschaft entwickelt werden, die Grenzen der eigenen unmittelbaren Lebenswelt zu überschreiten und sich auf Begegnungen mit anderen Kulturen einzulassen. Das Fach Englisch leistet so in Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages der Schule einen Beitrag zur Entfaltung der Persönlichkeit und Begabung, zu eigenverantwortlichem Handeln und zur Achtung der Würde des Menschen, unabhängig von seiner kulturellen Identität. Gleichzeitig mit dem Erwerb eines inhaltlich spezifischen, strukturierten und regelorientierten Wissens entwickeln die Schülerinnen und Schüler die Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten und über das eigene Lernen, Denken, Urteilen und Handeln zu reflektieren.

Nicole Rothe, Fachobfrau Englisch

Die grundlegenden Ziele des Deutschunterrichts sind es den Schülern das Lesen und Schreiben so beizubringen, dass in der späteren Schullaufbahn das Erstellen von eigenen Texten (z.B. eine Quellenanalyse in Geschichte) keine Probleme für sie darstellt. Außerdem werden die Schüler sowohl im Textverständnis, als auch in der Text- bzw. Sprachreflexion gefördert. „Die Auseinandersetzung mit literarischen und Sachtexten greift häufig auch auf schriftliche Formen zurück, seien es analytische Aufsätze oder kreative Versuche der Auseinandersetzung mit Texten. Bedeutende Ziele der Entwicklung der Schreibkompetenz von Schülern und Schülerinnen stellen vor allem eine klare und logische Strukturierung der eigenen Darstellung sowie eine präzise, treffende und stilistisch ansprechende Ausdrucksweise dar. Ergänzt werden kann die unterrichtliche Schreibausbildung durch eine Arbeitsgemeinschaft „kreative Schreibwerkstatt“ im Nachmittagsangebot der Schule. Über diese fortgeschrittenen Kompetenzen des Schreibens wird natürlich auch die Bedeutung von korrekter Grammatik und orthografischer Richtigkeit nicht vergessen.

Zwei vergleichsweise neue Arbeitsfelder des Deutschunterrichts stellen die kritische Auseinandersetzung mit Sprachverwendung (Sprachreflexion) und die Analyse und Auseinandersetzung mit verschiedenen Medien (Medienkritik/- kompetenz) dar. Jene behandelt beispielsweise manipulative Strategien etwa der Werbeindustrie und diese erweitert das Repertoire des Faches Deutsch um die Filmanalyse, d.h. die kritische Auseinandersetzung mit den Darstellungsmitteln des Mediums Film.“

Manuela Kröger, Fachobfrau Deutsch

„Französisch soll Spaß machen. Es ist etwas für kommunikative Leute und es lohnt sich, sich zu engagieren!“ (Melanie Oberle)
Französisch ist eine Weltsprache, Muttersprache vieler Millionen Menschen, Amtssprache in zahlreichen Ländern und Verkehrssprache in den Vereinten Nationen. Französisch ist dabei von besonderer Bedeutung, denn es ist die Sprache vieler unserer Nachbarländer in Europa, und Kenntnisse in dieser Sprache sind in verschiedenen Bereichen des Berufslebens (Gastronomie, Tourismus, Handel) von großem Nutzen. Schüler mit Französischkenntnissen verstehen und erlernen zudem leichter andere, insbesondere weitere romanische Sprachen. Im Gebrauch des Französischen in Wort und Schrift sollen die Schülerinnen und Schüler zunehmend an Sicherheit und Flexibilität
gewinnen und so ihre Kommunikationsfähigkeit ausbauen. Die Fremdsprache Französisch wird hier am Fritz-Reuter-Gymnasium ab Klasse 6 als zweite Fremdsprache, ebenso wie Latein, angeboten. Dass in Französisch neben Grammatik auch vor allem auf die korrekte Aussprache geachtet wird, erweist sich in Klasse 10 als besonders hilfreich. Als
besonderes Highlight wird zu der Zeit nämlich ein Austausch in eine französische Gastfamilie angesehen. Vorausgesetzt wird nun das Erlernte eigenständig in den Gastfamilien umzusetzen. Sehr entgegenkommend ist die
besondere Gastfreundschaft der Franzosen. Seid kurzer Zeit wird Französisch durch das steigende Interesse auf Seiten
der Schüler auch als Prüfungsfach angeboten.
„DiePartnerschaftmitdem`Gymnase francais de Bienne´besteht jetzt schon seit
7 Jahren.“

Melanie Oberle, Fachobfrau Französisch

„Mathematik ist die perfekte Methode, sich selbst an der Nase herum zuführen.“ (Albert Einstein)
„Alles was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.“ (Descartes )
Die Mathematik hat sich über Jahrtausende als gemeinsame Kulturleistung der Menschheit entwickelt. Sie erfasst Aspekte der Wirklichkeit und erarbeitet Begriffe, Theorien, Strukturen und Modelle. Die zentrale Aufgabe des
Mathematikunterrichts am Gymnasium ist es, den Schülerinnen und Schülern neben konkreten mathematischen Kenntnissen und Arbeitsweisen auch tragfähige Grundlagen für das Weiterlernen und für die Bewältigung von
Aufgaben im Alltag zu legen. Mathematisches Wissen ist unbestritten Basis- und Hilfswissen für viele
Disziplinen. Ziel des Mathematikunterrichts ist das Verständnis und die flexible Anwendung
des Grundwissens in vielfältigen Zusammenhängen. Dies erfordert Motivation, Kreativität und Aufgabenvielfalt im Unterricht. Dadurch sollen die Schülerinnen und Schüler gefordert werden, ihre mathematischen Vorstellungen, ihre
Kenntnisse und Fertigkeiten selbstständig und in Teamarbeit flexibel anzuwenden. Zum effektiven Arbeiten im Mathematikunterricht gehört auch, geeignete Hilfsmittel in die Unterrichtsgestaltung einzubeziehen: z.B. wird ab
Klasse 7 ein Taschencomputer (Texas Instruments Voyage 2000) bis zum Abitur eingesetzt.

„[DieSchülerinnen und Schüler] sollen elementare mathematische Fertigkeiten
entwickeln […], die sie flexibel und intelligent nutzen können.“

Hartmut Callies, Fachobmann Mathematik