Das FRG

Das Fritz-Reuter-Gymnasium liegt im Wendland an der Elbe, wo die Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt zusammentreffen. Dieser Zipfel ist ein kleiner, dünn besiedelter, jedoch sehr idyllischer Landkreis namens Lüchow-Dannenberg.

Das Gymnasium im kleinen und gemütlichen Städtchen Dannenberg wurde vor mehr als 50 Jahren gegründet und benannt nach dem bekannten niederdeutschen Schriftsteller, der lange Jahre in der Festung in Dömitz in Haft saß.

Zunächst war das Gymnasium sehr klein und musste immer wieder um sein Überleben kämpfen, doch heute ist es „erwachsen“ geworden und erfreut sich immer größerer Beliebtheit, wie die stetig steigenden Schülerzahlen zeigen. Das freundliche Backsteingebäude mit den großen Fenstern und der gelben Eingangstür war einfach zu klein geworden und heißt jetzt im Schülermund „Haus I“, das durch ein weiteres Gebäude, die ehemalige Hauptschule, genannt Haus II, erweitert wurde. Hier ist in erster Linie die Oberstufe ab Klasse 10 untergebracht. Die jüngeren Jahrgänge werden überwiegend im Haus I unterrichtet, wo sie näher an unserem „alten“ Schulhof mit dem farbenfrohen Klettergerüst sind. Die älteren Jahrgänge haben im neuen Haus II ihren Unterricht, wo sie von der sprühenden Energie und den Spielen der Jüngeren nicht gestört werden können.

Am F-R-G ist es Tradition, alle zwei Jahre eine Klassenfahrt und zu machen, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken und neue Erfahrungen außerhalb des Landkreises zu sammeln. Auch Auslandsfahrten nach England, Frankreich, in die Schweiz, Italien und sogar in die USA haben im FRG eine lange Tradition. Natürlich gehören die Klassenreisen zu den schönsten Erinnerungen, von denen die FRG-ler noch lange zehren.

Zur Zeit haben wir gute und regelmäßige Kontakte zu Auslandsschulen in Frankreich, in der Schweiz und in Finnland.

Wer nun aber vermutet, im F-R-G würden die Schüler nur bequem in ihrer Pausenhalle oder auf ihrem Klettergerüst „abhängen“ und ab und zu mal ein bisschen verreisen, der liegt natürlich völlig falsch.

Über die Austauschprogramme hinaus, die unsere Persönlichkeit bilden und unsere Sprachkenntnisse erweitern, werden im Laufe eines Schuljahres zahlreiche Tagesfahrten und Exkursionen organisiert, um den Schülern die Themen des Unterrichts näher zu bringen und sie „erfahrbar“ zu machen.

Wenn mal niemand unterwegs ist, wird entweder ganz normal Unterricht erteilt und gewöhnlich auf die Jahrgangsziele bzw. das Abitur hingearbeitet oder die Schüler arbeiten in zahlreichen Projekte, an denen die Schule teilnimmt. Als Beispiel sei das Comenius-Projekt genannt, das eine bessere Zusammenarbeit verschiedener Schulen innerhalb der europäischen Union anstrebt und an dem wir seit mehreren Jahren teilnehmen. Neuerdings nennen wir uns auch „humanitäre Schule“ und arbeiten in selbstgewählten Projekten ab der Klasse 10, nachdem wir das Planspiel h.e.l.p. absolviert und ein Zertifikat des Jugendrotkreuzes Niedersachsen erworben haben.

Was das Fritz-Reuter-Gymnasium außerdem besonders auszeichnet, sind die vielen kleinen örtlichen und zeitlich begrenzten Projekte. So wurden beispielsweise großflächige Bilder von Rolltreppen gemalt, die im Rahmen der Dannenberger City-Offensive in der ganzen Stadt aufgestellt wurden.

Zweimal im Jahr, und zwar im Sommer und kurz vor Weihnachten, finden an der Schule an jeweils zwei Abenden Konzerte statt, an der fast alle Schüler und Schülerinnen teilnehmen und die jedesmal sehr gut besucht werden. Diese Konzerte sind immer wieder erfolgreich und zeigen unsere Begeisterung und Kreativität, die wir durch „Workshops“ pflegen, die mittlerweile fester Bestandteil unseres Schullebens geworden sind.

Es gibt aber über die Musik hinaus verschiedene freiwillige Arbeitsgemeinschaften, sowohl im Sport, Theater, Schach und anderen Bereichen: Auch Schüler und Schülerinnen dürfen AGs anbieten, in denen den Teilehmern sehr viel Freiheit und Spielraum eingeräumt wird.

Unsere neue Mensa - alle sind glücklich!

Bleibt noch zu erwähnen, dass am FRG natürlich auch Unterricht stattfindet.

In der 10. Klasse, jetzt bereits das erste Jahr der Oberstufe, entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für ein Profil aus vier möglichen Profilen, in denen sie ihre Schwerpunktfächer entsprechend ihrer Stärken und Neigungen festlegen, um sich so gezielt auf die Abiturprüfung vorzubereiten.